Stinkwanzen im Schwarzwald-Baar-Kreis: Was jetzt gegen die ungebetenen Gäste hilft

Stinkwanzen sind derzeit vielerorts im Schwarzwald-Baar-Kreis zu beobachten. Vor allem an warmen Hausfassaden, Fenstern und Türen sammeln sich die Tiere und suchen geschützte Plätze zum Überwintern. Auch der SÜDKURIER hat das Thema aufgegriffen und Lothar Raspe als Experten zur aktuellen Situation und zum richtigen Umgang mit den Tieren befragt. SÜDKURIER

Warum kommen Stinkwanzen jetzt in Häuser und Wohnungen?

Wenn die Temperaturen sinken, suchen Stinkwanzen geschützte und möglichst warme Plätze. Hausfassaden, Fensterrahmen, Rollladenkästen und kleine Spalten bieten dafür gute Möglichkeiten.

Besonders an sonnigen Tagen sammeln sich die Tiere häufig an aufgeheizten Außenwänden. Von dort aus gelangen sie durch kleinste Öffnungen in Gebäude.

Gerade in Bad Dürrheim, im Schwarzwald-Baar-Kreis und in der Bodensee-Region kann es deshalb vorkommen, dass mehrere Tiere gleichzeitig rund um Fenster und Fassaden auftreten.

Sind Stinkwanzen gefährlich?

Stinkwanzen sind für Menschen in der Regel kein gefährlicher Schädling. Unangenehm werden sie vor allem dann, wenn sie in größerer Zahl in Wohnräume gelangen.

Ihren Namen verdanken sie einem intensiv riechenden Sekret, das sie bei Bedrohung oder Stress abgeben können. Deshalb sollten die Tiere möglichst nicht zerdrückt werden.

Auch wenn einzelne Tiere meist kein größeres Problem darstellen, können wiederkehrende Ansammlungen darauf hinweisen, dass es geeignete Eintrittsstellen am Gebäude gibt.

Was tun bei einer Stinkwanze in der Wohnung?

Bei einzelnen Tieren ist in der Regel keine Schädlingsbekämpfung notwendig.

Eine einfache Möglichkeit:

  • ein Glas vorsichtig über das Tier setzen
  • einen festen Karton oder ein Blatt Papier darunter schieben
  • die Wanze anschließend draußen freilassen

Auch im Bericht des SÜDKURIER wird dieses einfache Vorgehen beschrieben. SÜDKURIER

Auf hektisches Einfangen, Zerdrücken oder unnötiges Versprühen von Mitteln sollte verzichtet werden.

Wie lassen sich Stinkwanzen fernhalten?

Vorbeugung ist meist der beste Schutz. Entscheidend ist, mögliche Eintrittsstellen zu reduzieren.

Achten Sie insbesondere auf:

  • undichte Fenster und Türen
  • beschädigte oder fehlende Fliegengitter
  • Spalten an Fensterrahmen
  • Rollladenkästen
  • kleine Öffnungen an Fassaden
  • Übergänge zwischen Dach und Fassade

Gerade im Herbst lohnt es sich, die besonders sonnenbeschienenen Gebäudeseiten genauer zu kontrollieren.

Wann sollte ein Schädlingsbekämpfer hinzugezogen werden?

Einzelne Stinkwanzen sind normalerweise kein Grund für einen professionellen Einsatz.

Anders kann es aussehen, wenn sich regelmäßig größere Mengen im oder am Gebäude sammeln, Tiere wiederholt aus Hohlräumen auftreten oder nicht eindeutig geklärt werden kann, um welche Art es sich handelt.

Dann kann eine fachgerechte Befallsermittlung sinnvoll sein. Dabei wird geprüft, wo die Tiere eindringen, welche Bereiche betroffen sind und ob weitere Maßnahmen notwendig sind.

Fachwissen direkt aus der Region

Lothar Raspe ist geprüfter Schädlingsbekämpfer und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit professioneller Schädlingsbekämpfung und Befallsermittlung.

Der SÜDKURIER hat ihn im Oktober 2026 als Experten zum verstärkten Auftreten von Stinkwanzen im Schwarzwald-Baar-Kreis befragt. Der Bericht thematisiert unter anderem, warum die Tiere derzeit verstärkt an Häusern auftreten und wie sie sich auf die kalte Jahreszeit vorbereiten. SÜDKURIER

Das Institut für Schädlingsbekämpfung Lothar Raspe ist mit Hauptsitz in Bad Dürrheim tätig und unterstützt Privatkunden, Unternehmen und Einrichtungen im Schwarzwald-Baar-Kreis, in der Bodensee-Region sowie im Raum Neckarsulm, Heilbronn und Umgebung.

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Medienhinweis

Lothar Raspe im SÜDKURIER

Der SÜDKURIER berichtet über das aktuelle Auftreten von Stinkwanzen im Schwarzwald-Baar-Kreis und hat Lothar Raspe als Experten zu Ursachen, Vorbeugung und dem richtigen Umgang mit den Tieren befragt. Der Originalbeitrag erschien am 2. Oktober 2026 und wurde am 5. Oktober 2026 aktualisiert. SÜDKURIER


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